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Die Welle

Die Welle ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2008. Darin führt ein Lehrer, gespielt von Jürgen Vogel, seiner Schulklasse in einem von ihm konzipierten Sozialexperiment vor, wie autoritäre gesellschaftliche Strukturen entstehen. Er lässt die Schüler an einer von Disziplin und Gemeinschaftsgeist geprägten Bewegung namens Die Welle mitwirken, deren Anführer er selbst ist. Regisseur und Drehbuchkoautor Dennis Gansel stützte seine Handlung auf das Experiment „The Third Wave“, das 1967 in Kalifornien stattfand und in fiktionalisierter Form als Roman Die Welle (1981), geschrieben von Morton Rhue, in Deutschland zu einem Schullektüre-Klassiker geworden ist. Gansel wählte einen inszenatorischen Ansatz, der die Verführung durch die Bewegung für das Publikum erfahrbar machen soll. Sein Film lockte in Deutschland zweieinhalb Millionen Kinobesucher an.

Vom Schulversuch zum Schulstoff

Die Welle ist nicht der erste Film, der ein in den Vereinigten Staaten durchgeführtes Sozialexperiment als fiktionalisierte Spielhandlung darstellt. Das Stanford-Prison-Experiment von 1971 diente als Vorlage für Das Experiment (2001) von Oliver Hirschbiegel. Dennis Gansels Die Welle basiert auf dem Versuch The Third Wave, den der Lehrer Ron Jones 1967 an einer kalifornischen Schule ausführte. Weil seine Schüler nicht verstanden, wie es überhaupt zum Nationalsozialismus kommen konnte, stellte er eine „Bewegung“ auf, die er mit straffer Disziplin und Ahndung von Regelverstößen als Alleinherrscher führte. Das erlebte Gemeinschaftsgefühl begeisterte viele Schüler, und es schlossen sich sogar einige aus anderen Klassen an. Jones gab später offen zu, dass er die Gefolgschaft der Schüler sehr genossen habe. Um die vom Versuch entfesselte Eigendynamik aufzuhalten, brach er ihn am fünften Tag ab und zeigte den Jugendlichen die Parallelen ihrer Bewegung zu Nazi-Jugendorganisationen auf.[1][2]

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Die rote Zora

Die Rote Zora ist ein Kinderfilm des deutschen Regisseurs Peter Kahane aus dem Jahr 2008 nach dem 1941 erschienenen Kinderbuch Die rote Zora und ihre Bande von Kurt Held. An der Produktion waren NDR und Studio Hamburg beteiligt. Finanziell unterstützt wurde der in Montenegro gedrehte Film von der Filmförderung Hamburg.

Handlung

1930er Jahre: Der Jugendliche Branko sucht nach dem Tod seiner Mutter seinen Vater. In einer ungenannten kleinen Stadt an der kroatischen Küste hört er zufällig, wie der Bürgermeister Iveković und der Fischhändler Karaman Pläne schmieden, die die dortigen Fischer in die Armut treiben und Karaman das Monopol auf frischen Fisch sichern sollen. Als Karaman bemerkt, dass sie belauscht werden, lässt er Branko wegen vermeintlichen Diebstahls verhaften. Obwohl sich der Fischer Gorian für ihn einsetzt, wird er ins Gefängnis gesteckt, aber wenig später von der rothaarigen Zora befreit und in ihre Bande aus Waisen aufgenommen, die in einer Burgruine leben. Da sie arm sind, müssen sie Essen stehlen, um zu überleben, weswegen sie als Kriminelle verfolgt werden.

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Seppi und Hias

 

filmstreifenDerFilm Seppi und Hias ist eine gelungene Mischung aus bayerischem Heimatfilm, Fußballfilm und Kulturkomödie. Emre Koca verarbeitete in seinem Jugendfilm viele autobiographische Erlebnisse.

Er stammt selbst aus der Türkei und bietet mit seiner Abschlussarbeit an der Hochschule für Fernsehen und Film in München ein eindrucksvolles Beispiel für gelungene Intergration.